Essen & Trinken

Durchatmen in der „Silent Mensa“

Das Studierendenwerk startet gemeinsam mit dem AStA der RWTH ein besonderes Pilotprojekt: Die neue „Silent Mensa“ soll zum Semesterstart das Essen in einer reizarmen Umgebung ermöglichen. Ziel ist es, den Gästen einen geschützten Bereich in den Hochschulpausen zu bieten.

Durch Ruhe Energie tanken
Studierende entspannen in ihren Pausen auf unterschiedliche Art und Weise. Während manche das Essen gerne mit Gruppengesprächen verbinden, bevorzugen andere zum Entschleunigen eine ruhige Umgebung. Stark frequentierte Mensasäle bieten aus naheliegenden Gründen meistens nur die erstgenannte Variante, dabei werden lautes Lachen, Gespräche, Geschirrgeklapper, schnelle Bewegungen und flackernde Werbebildschirme von immer mehr Gästen als energieraubend und wenig erholungsfördernd empfunden.

Die Silent Mensa soll mehr Ruhe in die Mittagspause bringen. Gedämpftes Licht ohne Monitore und leise bis gar keine Unterhaltungen schaffen ein reizärmeres Umfeld. Ziel ist, eine Pausenkultur zu etablieren, die auf individuelle Bedürfnisse eingeht.

Das Pilotprojekt umfasst neben einer beruhigenden Raumgestaltung und klar markierten Ruhebereiche verbindliche, aber faire Regeln. Telefonate und Sprachnachrichten sind beispielsweise tabu, die Handynutzung ist nur mit Kopfhörer erlaubt.

Die Idee, die vom AStA an das Studierendenwerk herangetragen wurde, wird zunächst in der Mensa Academica auf der 1. Etage umgesetzt. Die Gastro-Verwaltung hat dafür den Bereich vorgesehen, der sich vor dem Sozialraum befindet. Der AStA und das Studierendenwerk werden eng zusammenarbeiten, um das Projekt zuverlässig zu begleiten. Nach der Pilotphase sollen die Ergebnisse einer Umfrage genutzt werden, um eventuell weitere Ruhebereiche in Mensen zu integrieren.

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